Geschichte    und Entwicklung von Wizcon

von Wizcon DOS zu Aceda Supervisor

1988 Wizcon Dos (bis Version 4.2)      

PC Soft International Ltd. bring, als eine der ersten, ein Visualisierungspaket auf den Markt, das auf einem Standart – PC läuft. Das Produkt wird vom Markt sehr gut angenommen und in Deutschland besonders durch die Firma Eurotherm unterstützt.

1992 Wizcon/2 (für OS/2 bis Version 5.25)

PC Soft International Ltd. entwickelt ein neues Produkt in C++, welches die Möglichkeiten des Multitasking – Betriebssystems OS/2 voll ausnutzt. Nach der Behebung einiger Kinderkrankheiten, kann man sagen, dass es sich um das zuverlässigste und leistungsfähigste Produkt auf dem Markt handelte. Die Wettbewerber in der Sparte verwendeten zu dieser Zeit Windows Version 3.1.   (Unix - Systeme mal ausgenommen, da diese in einem anderen Preissegment operierten)

1995 Wizcon for Windows (bis Version 5.24)

Da OS/2 sich, trotz seiner vielen Vorteile, im Markt nicht durchsetzen konnte, wurde Wizcon/2 auf das Betriebssystem Windows NT portiert. PC Soft International Ltd. konnte durch die Erfahrungen mit Wizcon/2 ein überlegenes Produkt auf den Markt bringen. Andere taten sich sehr schwer mit dem neuen Windows NT und versuchten lediglich ihre alten 16Bit Programme anzupassen.  Die Version 5.24 war in Sachen Stabilität und Funktionsumfang sehr ausgereift und wird in einigen Anlagen heute noch eingesetzt.

Mit Einschränkungen (Server und Views) funktioniert diese Version bis Windows 2000.

1997 Wizcon 7

In der Version 7 erfuhr ‚Wizcon for Windows’ eine grundsätzliche Überarbeitung der Design – Tools. Erkennbar sind diese Versionen an der neuen Tool – Leiste und dem neuen Wizcon Application Studio (WAS). An der hervorragenden Struktur hat sich nichts geändert, so dass der Wizcon – Kenner sich ohne Einarbeitung sofort zurrecht fand. Selbst die Applikations – Dateien waren in großen Teilen unverändert oder wurden automatisch von einer alten auf die neue Version portiert.  PC Soft International Ltd. war mit seinem Wizcon - Produkt jetzt auf dem Erfolgs – Zenit angelangt.

Die letzte Version, 7.6 läuft offiziell auf Windows XP, lässt sich aber sogar auf Vista installieren und ausprobieren.

2001: Wizcon for Windows and Internet 8.0 (Wizfactory 3.0)

PC Soft International Ltd. verlangsamte die Entwicklung von Innovationen in seinem Produkt deutlich. Die Marktpräsenz der Konkurrenzprodukte, insbesondere von Fix32, Intouch und WinCC ließ nicht gutes erahnen. Während Siemens viele Systemhäuser zur Entwicklung von Zusatzprogrammen ermutigte und tatkräftig unterstützte, versuchte man bei PC Soft mit Protektionismus Marktanteile zu verteidigen, was nicht gelang. Das Produkt wurde zunehmend unpopulärer.

2002: Axeda Supervisor 1.0 (Wizcon Version 8.2)

Wizcon wurde 2002 an Axceda Systems Inc., USA, verkauft und erschien dann im März 2002 mit dem neuen Namen Axeda Supervisor. In Deutschland verbreitete sich das Gerücht, die Entwicklung von Wizcon sei eingestellt und es währe nur noch für Nischenbereiche (Gebäudeautomation) zu haben.

2005: Axeda Supervisor (Wizcon 9.0)

Obwohl Wizcon nun in den USA angekommen ist, kann es in diesem riesigen Markt nicht aus der absoluten Bedeutungslosigkeit heraus treten. Die wenigen Anwender in den USA werden, glaubt man den vielen Foreneinträgen, mit ihren Problemen und ihrer Unkenntnis alleine gelassen. Technischen Support auf akzeptablem Niveau mussen sich die Amerikaner allem Anschein nach in Frankreich holen. Im Juli 2005 wird die Sparte in Wizcon Systems SAS ausgelagert. Hauptsitz wird Lyon in Frankreich.

2006: Wizcon Supervisor (Wizcon 9.3)

Im Dezember 2006 erscheint das neue Update unter einem neuen Besitzer:
Elutions Inc. Florida / USA hat ‚Wizcon Systems’ übernommen.

2007: Wizcon Supervisor Version 9.4

Diese Version ist lauffähig unter Windows 2000 SP4, Windows XP, Vista und Windows Server 2003. Viel neues gabs nicht mehr, aber dafür viel alt bewährtes - eben Wizcon.

2008: Wizcon heißt jetzt Control Maestro 2008

Wizcon wird umbenannt in Control Maestro und wird jetzt von Elutions SAS vertrieben.  

2010: neue Version Control Maestro 2010

Unterstützung für Windos 7, Server 2008 und VMWare. Die Speicherung von Prozesswerten in der SQL Datenbank ist möglich. Es gibt überarbeitetes Trendmodul.